Peter-Pan-Grundschule

OGB

Der OGB (Offener Ganztagsbetrieb) wurde im Oktober 2006 aus dem Schulgebäude ausgelagert und befindet sich seitdem in der Außenstelle Franz – Stenzer – Straße 41a, etwa 5 Minuten Fußweg von der Peter-Pan-Grundschule entfernt. Dort werden die 1. Und 2. Klassen nachmittags betreut. Außerdem findet dort die Späthortbetreuung statt. Die Kinder der Klassenstufen 3 bis 6 werden im Haupthaus betreut. Der Frühhort befindet sich in der untersten Etage der Schule. Auch Kinder, die nur das Angebot der kostenfreien Betreuung bis 13.30 Uhr nutzen werden im Schulgebäude betreut.

17 Erzieherinnen, zwei Erzieher und eine Erzieherin in berufsbegleitender Ausbildung betreuen hier zurzeit ca. 250 Kinder.

Rahmenbedingungen und Leitbild:

Die Aufgabe des OGB ist, die Ganzheitlichkeit der Entwicklung der Kinder durch Bildung, Erziehung und Betreuung zu fördern. Der OGB hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schulkinder aus unterschiedlichen Lebenssituationen in Ihrer gesamten Persönlichkeit zu fördern. Die Kinder erhalten Anregungen durch vielfältige Angebote, eine anregende Lern- und Spielumgebung und können so ihre Fähigkeiten und Interessen entdecken. In unserer täglichen Arbeit wollen wir erreichen, dass die Kinder sich wohlfühlen und gern den OGB besuchen.

Konzeptionelles Arbeiten:

Unsere Hortarbeit ist nach der Erledigung der Hausaufgaben offen konzipiert. Es gibt keine festen OGB-Gruppen und Gruppenräume. Die Kinder haben Bezugserzieher_innen, welche vorrangig als Ansprechpartner_innen für die Eltern zur Verfügung steht und die ihr zugeordnetes Kinderteam leitet. Außerdem stehen die Erzieher_innen ihrem Kinderteam auch vormittags im Rahmen der Rhythmisierung zur Verfügung, um entweder gemeinsam mit den Lehrer_innen den Unterrichtsprozess zu gestalten oder Entspannungs- bzw. Beschäftigungsangebote zu unterbreiten. Im OGB-Alltag sind jedoch alle Erzieher_innen zuständig, im Sinne von verantwortlich für alle Kinder und auch offen für alle Eltern. Somit schaffen wir eine informelle Bildungssituation, in der die Kinder frei entscheiden, was sie mit wem tun wollen.

Im OGB stehen den Kindern im Schuljahr 2015/16 folgende Räumlichkeiten zur Verfügung:

Ein Raum für kreatives Malen und Gestalten, ein Bastelraum, ein Raum namens „Villa Kunterbunt“, ein Bauraum, ein Späthortraum, eine Küche sowie die 4 Klassenräume der ersten Klassen werden vom OGB am Nachmittag im Schulteil genutzt. Die Räume sind auf zwei Etagen verteilt und jeweils durch ein großes Foyer miteinander verbunden.

Im Haupthaus stehen uns die Klassenräume der zweiten Etage sowie der Frühhortraum, der am Nachmittag als Hausaufgabenzimmer genutzt wird, zur Verfügung.

Wir arbeiten sozialraumorientiert:

Die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme nach außen ist uns wichtig. Für die Schüler_innen der Jahrgangsstufen drei, vier, fünf und sechs besteht die Möglichkeit, den „Schul-und SportJugendClub Marzahn“ und / oder das Kinder- und Jugendzentrum „FAIR“, welche sich in unmittelbarer Nähe befinden, in Begleitung zu nutzen. Die Teilnahme an der Judo-AG ist ebenfalls möglich. Umgekehrt sind folgende Institutionen gern gesehene Gäste: die „Marzahner Promenadenmischung“, die Musikschule sowie die ehrenamtlichen Helfer_innen der Freiwilligenagentur Marzahn.

Vernetzung mit dem Vormittagsbereich:

Als Instrument der so genannten „Verzahnung“ der verschiedenen Bereiche des Schullebens funktioniert außerdem das TRIDEM, bestehend aus einer Lehrkraft, einer Erzieherin und einer Sozialarbeiterin der Schule. Diese fungieren als Multiplikatoren in den jeweiligen Teams.

Die enge Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit „SchulWork-Projekt“ der GSJ gGmbH und der Schule erfolgt im Einzelfall und bei gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen.

Mit freundlichen Grüßen

Manuela Schmidt

Koordinierende Erzieherin